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Unser Vorstandsmitglied Marika Terreaux wird unsere Projekte in Uganda vom 23. September 2010 bis 24. Oktober 2010 besuchen. Wer für sein/e Patenkind/er etwas Kleines (Briefe, Fotos, Stickers oder kleines Geschenk) mitgeben möchte, kann dies bis am 22. September 2010 an folgende Adresse senden: Swiss HOPE International, Hauptstrasse 71, CH – 4457 Diegten Marika Terreaux wird die Übergabe der Briefe, Geschenke usw. mit Fotos festhalten. Die Fotos werden nach der Rückkehr aus Uganda durch SHI an die Paten verschickt. Marika Terreaux wird während einer knappen Woche von einem Filmteam in unseren Projektgebieten begleitet. Anschliessend wird eine CD erstellt werden, die für einen kleinen Beitrag durch Interessierte bezogen werden kann. Weitere Informationen dazu finden Sie zu gegebener Zeit auf unserer Webseite. Herzlich willkommen bei Swiss HOPE International. Am 1. April 2010 haben wir von HOPE e.V. das Patenschaftsprojekt CIN in Uganda übernommen und am letzten Freitag sind nun alle Unterlagen der Patenkinder und der Paten bei uns eingetroffen. Wir sind dabei, uns in das neu von uns übernommene Projekt einzuarbeiten. Wir bemühen uns sehr, das gesamte Projekt im Sinne von HOPE e.V. weiter zu führen. Sollten Sie Fragen zu Ihrem Patenkind oder zu Ihrer Patenschaft im Allgemeinen haben, wenden Sie sich einfach an uns, wir sind jederzeit gerne für Sie da. 12.04.2010 Premier Singh: Alle Buben und Mädchen sollen zur Schule gehen Neu-Delhi – Die unter schlechten Umfragewerten leidende indische Regierung versucht mit einem Versprechen aus den Gründertagen der Republik bei ihren armen Wählern zu punkten: Kostenlose Grundschulbildung für alle. Ministerpräsident Manmohan Singh sagte am Donnerstag in einer Fernsehansprache zu, das 1950 versprochene, aber erst 2009 verabschiedete Bildungsgesetz konsequent umzusetzen. Die hohen Kosten von 1,7 Billionen Rupien (28 Milliarden Euro) in den kommenden fünf Jahren würden daran nichts ändern, versicherte der Regierungschef. Der Löwenanteil der Bildungsausgaben entfällt auf die Bundesstaaten, den Rest teilen sich die Zentralregierung und die Privatwirtschaft. “Was ich bin, verdanke ich der Bildung” Der aus einer armen Familie zum Doktor der Wirtschaftswissenschaften aufgestiegene Singh weiss aus leidvoller Erfahrung um den Wert qualifizierter Abschlüsse. “Was ich bin, verdanke ich der Bildung”, erinnert sich der Ministerpräsident an kilometerlange Schulwege und Lernen beim schlechten Licht von Öllampen. Alle Buben und Mädchen sollen zur Schule gehen. “Ich will, dass jeder Inder seinen Traum von einem besseren Leben wahr macht”, gibt Singh die Parole aus. Jetzt sollen alle Kinder im Alter von sechs bis 14 Jahren die Volksschule besuchen. Auf 30 Schüler soll es einen ausgebildeten Lehrer geben. Derzeit bleiben die Bildungseinrichtungen für acht Millionen Inder dieser Altersgruppe verschlossen. Dabei gibt das Land acht Prozent seines Budgets für Unterricht und Schulbau aus. Die Alphabetisierungsrate des 1,2-Milliarden-Volks ist zwar auf 64 Prozent gestiegen. Dennoch zeigen Studien, dass viele Schüler des Lesens und Schreibens kaum mächtig sind. Hinzu kommt, dass die meisten staatlichen Schulen schlecht ausgestattet sind und es den Lehrern an der notwendigen Qualifikation mangelt. Schlechte Bildung Grund für langsames Wachstum Für die Investmentbank Goldman Sachs ist die schlechte Qualität des indischen Bildungswesens einer von zehn Gründen, die ein schnelles Wachstum verhindern, das wiederum 300 Millionen Menschen den Weg aus der Armut ebnen könnte. Mit dem Versprechen, das Los der Armen zu lindern und Familien auf dem Land 100 Tage Arbeit im Jahr zu garantieren, war die Kongresspartei im vorigen Jahr wieder an die Regierung gekommen. Allerdings ist der Kongress auf die Unterstützung von Koalitionspartnern angewiesen. Und zwei der kleinen Parteien ließen unlängst bei der Abstimmung über eine Frauenquote im Parlament ihre Muskeln spielen. “Erstmals ist dem Kongress bewusst, dass er nur über 206 von 543 Mandaten verfügt”, beschreibt Kommentator Kuldip Nayar die schmerzhaften Erfahrungen der indischen Traditionspartei. Da die Regierung derzeit nicht hoch im Kurs stehe, wolle sie nun mit der Schulpolitik den Befreiungsschlag versuchen. Bei UNO-Organisationen wie dem Kinderhilfswerk Unicef, der Kulturorganisation Unesco und der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) jedenfalls stiess Singhs Garantie für eine freie Grundschulausbildung bereits auf Zustimmung. Das Programm trage dazu bei, das weltweite Ziel zu erreichen, allen Kindern das nötige schulische Rüstzeug zu vermitteln, hiess es. (APA/Reuters) Quelle derStandard.at/01.04.2010 Seit einer Woche bin ich nun schon aus Indien zurück, aber in Gedanken bin ich immer noch dort. Ich vermisse die Jungs und Mädchen sehr, denn wir hatten wirklich eine wunderschöne Zeit zusammen. Im Gepäck hatte ich jede Menge Patenpost sowie die Jahresberichte und aktuelle Bilder der Kinder. Viele unserer Paten dürfen sich also bald auf Post freuen! Wir bitten allerdings um Verständnis, da das Verfassen der über 200 Jahresberichte noch eine Weile dauern kann. Im Namen von SHI wünsche ich allen unseren Lesern und Paten frohe Ostern und schöne, sonnige Osterfeiertage! Daniela Lange 30.03.2010
Dank einer weiteren grosszügigen Spende konnten wir mit den Kindern aus dem Heim am Sonntag, 14. März, einen dritten Ausflug unternehmen. Dieses Mal ging die Fahrt in das 170 km entfernte Kerala. Nach einer 5-stündigen Busfahrt kamen wir gegen 9:00 Uhr in Trivandrum an, wo wir zuerst im Bus frühstückten und anschliessend den Zoo besuchten. Den Rest des Tages verbrachten wir am Kovalam Beach und hatten jede Menge Spass beim Baden! Einige der Kinder haben das erste Mal in ihrem Leben das Meer gesehen. Sie waren anfangs etwas ängstlich vor den Wellen und sehr überrascht, dass das Wasser so salzig schmeckt. Aber die Angst legte sich schnell und sie konnten nicht genug bekommen! Die Betreuer und ich hatten alle Hände voll zu tun, um auf die Kids aufzupassen und es war sehr schön, sie so ausgelassen und fröhlich zu sehen. Ich hängte einen weiteren Strandtag dran und bin heute Morgen aus Kerala zurückgekehrt. Auf der Rückfahrt begegnete ich einem Elefanten, mitten auf der Strasse! Morgen, Mittwoch 17. März, ist mein letzter Tag im Kinderheim und ich bin doch ein bisschen traurig, die Kinder zu verlassen. Ich habe viel erlebt, viel gelacht und die Zeit mit den Kindern sehr genossen. Ich nehme viele schöne Erinnerungen und viele neue Freunde mit nach Hause in die kalte Schweiz. Folgende Fotos sind bei einem gemütlichen Spaziergang durch Pothakalanvilai entstanden. Es ist ein ruhiger Ort, in dem ca. 2000 Einwohner leben. Mir begegneten unterwegs allerdings mehr Esel und Ziegen als Menschen. Auf dem letzten Bild sieht man einen Frisör in seinem Salon. Leider wird es vorerst keine Projektberichte mehr geben. Am Sonntag ist nochmals ein Ausflug zum Kovalam Beach geplant. Danach wird Daniela Lange bis Dienstag in Kerala bleiben. Am Mittwoch gibt es aus Indien den letzten Bericht, denn bereits am Donnerstag wird Daniela Lange die Heimreise antreten.
Viele Kinder haben ihre Eltern und ihre Verwandten verloren, viele Familien ihre Häuser und ihr ganzes Hab und Gut, inklusive ihrer gesamten Lebensmittelvorräte. Sam Namanda wird versuchen, wenigstens ein oder zwei Kinder in seiner Familie aufzunehmen. Aber leider gibt es sehr viele Kinder, für die noch nach Lösungen gesucht werden muss. Ein paar Fotos geben einige Eindrücke über das Ausmass dieser Schlammlawine Heute gibt es für alle Interessierten anstatt ein paar Zeilen eine PDF-Datei zum Anschauen und Herunterladen PDF-Datei, Indien 2010 D Lange
Auf den folgenden Bildern möchte ich einen Eindruck des Alltags im Kinderheim vermitteln. Auf dem ersten Foto machen sich die Mädchen für die Schule fertig, auf dem letzten sieht man eine kleine Gruppe beim Abendessen. Sobald die Kids aus der Schule kommen, möchten sie entweder spielen oder Fotos machen! Heute Morgen, 9. März, habe ich mit Rex und Kumar den ca. 400 Jahre alten Hindu Tempel des Lord Murugan in Tiruchendur, nahe meinem Hotel, besichtigt. Dem Mythos zufolge soll Murugan an dieser Stelle den Dämon Surapadman besiegt haben. Der direkt am Meer gelegene Murugan-Tempel von Tiruchendur ist ein bedeutender Pilgerort und zieht vor allem während des Skanda-Sasti-Festes im tamilischen Monat Aippasi (Oktober-November) zahlreiche Gläubige an. Gestern sind wir in aller Frühe ca. 160 km in Richtung Berge gefahren. Die Waldgebiete in den Bergen des Distrikts Tirunelveli bieten einen Rückzugsraum für wilde Tiere wie Tiger und Elefanten. Der am Fuss der Whestghats gelegene Ort Courtallam ist bekannt für seine vielen Wasserfälle, die bei den Indern sehr beliebt sind. Wilde Tiger sind uns glücklicherweise nicht begegnet, dafür jede Menge Affen, die in dieser Gegend zahlreich frei herumlaufen. An einem grossen Staudamm gab es Picknick und die Abkühlung in den Wasserfällen hat uns allen gut getan! Samstag, 6. März, es ist jetzt 21:30 Uhr und wir sind gerade von einer kirchlichen Veranstaltung hier in Pothakalanvilai heimgekehrt. Das Fest heisst auf Tamil „Asanam“, was übersetzt „Massenfütterung“ bedeutet. Und genau das war es auch. Nach dem katholischen Gottesdienst segnete der Heilige Vater das Essen und es gab für alle (schätzungsweise 1000 Personen) Reis und Gemüse auf Bananenblättern. Die Leute kamen sogar aus den umliegenden Dörfern, meist zu Fuss, und brachten Behälter mit, um sich Essen mit nach Hause zu nehmen. Ich selbst habe nur wenig gegessen, denn mir war es zu scharf! Im Kinderheim kochen sie für mich immer extra nicht so scharf. Anfangs war es mir unangenehm, dass sie meinetwegen Umstände haben, aber ehrlich gesagt bin ich sehr froh darüber. Jetzt müssen wir ins Bett, denn morgen früh um 3:30 Uhr fahren wir nach Courtallam. Heute Donnerstagmorgen fuhr ich mit Rex und Margret, unserem Fahrer Kumar und meinem Patenkind Safil nach Tirunelveli zum Shoppen. Die Stadt, in der 500 000 Menschen leben, ist 60 km entfernt. Dank ein paar grosszügigen Spenden von Paten sowie meiner Familie und Freunden, konnten wir heute Kleidung, Spielsachen, einen Fernseher und diverse Küchenutensilien für das Kinderheim kaufen. Details hierzu folgen in den jeweiligen Dankesbriefen, wenn ich aus Indien zurück bin. Nach sage und schreibe 10 Stunden Einkaufen sind wir müde aber glücklich zurück ins Heim gefahren, wo wir bereits sehnsüchtig von den anderen Kindern erwartet wurden. Besonders für Safil muss der Tag sehr anstrengend gewesen sein, da sie die Grossstadt und den Verkehr, der dort herrscht, nicht gewohnt ist. Nachdem wir alle Spenden an Kinder und Mitarbeiter übergeben haben freue ich mich jetzt auf mein Bett! Sam Namanda (Sekretär von NCOL) hat uns eine neue E-Mail geschickt. Es hat keine neuen Schlammlawinen mehr gegeben, es regnet immer noch, aber nicht mehr im selben Ausmass wie dies in den vergangenen Tagen der Fall war. Evakuierte Familien werden wieder zurück in ihre Häuser gebracht. Leider werden noch immer sehr viele Menschen vermisst. 04.03.2010 Soeben hat sich unser Projektpartner von Needy Child Outreach LTD (NCOL) bei uns gemeldet. Die Erdrutsche sind ca. 15 km entfernt von unserem Projektgebiet Busano aufgetreten. Seit vier Tagen und Nächten sind auch in Busano die Regenfälle sehr stark. Alle unsere Kinder und ihre Familien sind zurzeit noch sicher. Es ist sehr kalt und der Boden ist sehr rutschig. Viele Menschen können ihre Häuser nicht mehr verlassen und haben keinen Zugang zu Nahrung. Das Rote Kreuz und andere Behörden bahnen sich Wege, um zu den Menschen zu gelangen, welche schwerwiegende Probleme haben. Es werden Medikamente, Nahrung und Kleidung verteilt. Unser Projektpartner wird uns über die Situation vor Ort auf dem Laufenden halten. 03.03.2010 Mindestens 300 Tote bei Erdrutschen in Uganda Mindestens 300 Menschen sind nach Behördenangaben bei Schlammlawinen in Uganda ums Leben gekommen. Starker Regen löste die Erdrutsche in der Region des Mount Elgon zu Beginn der Woche aus. Die Geröllmassen begruben zahlreiche Häuser in drei Dörfern des Bezirks Bududa unter sich, wie ein Verwaltungssprecher sagte. Viele weitere Menschen würden vermisst, sagte Katastrophenschutzminister Musa Ecweru während eines Besuchs am Unglücksort etwa 300 Kilometer östlich der Hauptstadt Kampala. Laut Regierung wurden etwa 10’000 Menschen obdachlos. “Alle Häuser sind zerstört”, sagte der Bezirksdirektor Wilson Watira in einem Telefongespräch aus der Katastrophenregion: “Die Lage ist schrecklich. Wir versuchen, die Leute zu retten, aber wir haben keine Geräte, um Verschüttete zu bergen.” Auch das Vieh und die Erntevorräte der Dorfbewohner seien unter dem Geröll begraben. Die ganze Gegend sei von Schlamm überzogen, hiess es. Die Niederschläge dauerten weiter an. Quelle sda/02.03.2010 Leider haben wir noch keinen Kontakt zu den Leuten von unserem Projektgebiet, welches ganz in der Nähe von Bududa im Mount Elgon Gebirge liegt. Sobald wir etwas erfahren, werden wir Sie weiter informieren
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